Meine Freunde

                                              

 

                       

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

          

                    

    

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Dickes

Der schwanzlose Dickes kommt daher in einem zeitlosen grau getigert auf weiß. Durch den fehlenden Schwanz wirkt er eeetwas dicklich, besser gesagt ganz schön kugelig. Dickes kam mir bei der Katzenhilfe entgegengerollt. Ein Blick, und wir waren ineinander verliebt. Mir wurde gesagt, den könne ich nicht mitnehmen, das sei ein Pinkelkater, der deswegen schon drei Mal aus der Vermittlung zurückgekommen war. Ich habe ihn trotzdem genommen. Er lebt jetzt seit vier Jahren bei uns und hat noch kein einziges Mal irgendwo hingepinkelt!!! Dickes war Svennies allerbester Freund, er hat ihn erzogen und ihm Manieren beigebracht (na ja, begrenzt...). Dickes ist jetzt sehr alleine und hängt dauernd bei mir am Rockzipfel. Ich muss jeden Tag mindestens eine Stunde mit ihm spielen. Dabei habe ich festgestellt, dass er ein ausgesprochen schlauer Kater ist, der sogar "um die Ecke" denken kann. Demnächst bekommt er weiteres Intelligenzspielzeug von mir. Die Spielbox reicht nicht mehr, die räumt er im Vorübergehen mal eben so aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katjes

Klein-Katjes (rabenschwarz) wurde von einer Bekannten in einer Mülltonne gefunden. Sie hörte das Maunzen – und die Müllabfuhr war schon am Anfang der Straße. Das Geschwisterchen von Katjes war schon gestorben, den geretteten Katjes kriegte ich dann aufs Auge gedrückt. Leider hat er einen kleinen Schaden: Er liebt geschlossene, kleine Räume. Vorzugsweise leider Auto-Kofferräume. Dann wird er als blinder Passagier mitgenommen, und so kommt es, dass er manchmal zwei Wochen weg ist und dann völlig fertig und halb verhungert wieder auftaucht. Katjes ist am 9. November 2007 im Alter von 8 Jahren völlig überraschend über die Regenbogenbrücke zu Svennie gegangen. Er lag am Rand der Straße, war allerdings total unversehrt. Wahrscheinlich hat er wegen eines Herzfehlers einen Schlag bekommen. Katjes ruht jetzt im duftenden Tannenwald unter Farnen und Gräsern bei unseren anderen Regenbogenkatzen. Die Seele von Katjes dürfte aber schon längst bei Svennie angekommen sein ;-)

 

 

Möhrchen

 

 

 

Möhrchen (getigert-falb) ist ein verwilderter Bauernhofkater, der aber gar nicht verwildert sein wollte. Er hat immer versucht, zu den Bauern ins Haus zu gelangen. Er ist ein Hasenfuß und wurde von den anderen immer verprügelt und die ließen ihn nicht ans Futter. Dann hat die Katzenhilfe ihn abgeholt und da die völlig überfüllt waren, haben sie ihn „vorübergehend“ bei uns geparkt. Vorübergehend seit 5 Jahren… Der wilde Bauernhofkater ist der liebste Kater der Welt und geht übrigens kaum noch nach draußen!

 

 

 

Big Mäc

 

 

 

 

Big Mäc ist unser „Großer Macker“. Nicht weil er einer ist, sondern weil er gerne einer wäre. Big Mäc ist nämlich ein Gernegroß. Deshalb findet er es auch sehr wichtig, immer mal die Möbel zu markieren. Aus diesem Grund wurde er bei der Katzenhilfe abgegeben, wo ich ihn sofort ins Herz geschlossen habe. Ein halbes Jahr habe ich es noch ausgehalten, aber als ihn dann keiner wollte, hab ich ihn mitgenommen. Big Mäc markiert leider gelegentlich noch immer. Da helfen sämtliche psychologischen Tricks nicht, denn Big Mäc kriegt gar nicht mit, was er denn da so schreckliches tut. Big Mäc ist nämlich ein bißchen dumm im Kopf, haben wir festgestellt. Aber so knuffig und schmusig! Vor allem nachts um drei!

 

 

Bommel

 

 

 

Bommel (schwarz-weiß), damals vier Monate alt, lief bei uns im Städtchen mitten auf der Hauptstraße auf dem weißen Streifen, rechts und links Autos. Den habe ich aufgelesen und einen Rundruf gestartet. Die Besitzer haben sich auch gemeldet, aber da hatte ich ihn schon so ins Herz geschlossen, dass ich ihn nicht mehr abgeben wollte. Sie haben ihn dann bei mir gelassen, als sie gesehen haben, wie gut er sich mit den anderen versteht. Bommel futtert sich bei den Nachbarn durch und übernachtet in der Scheune, es sei denn, es ist zu kalt. Dann erinnert man sich doch plötzlich daran, dass man ein zuhause hat, jaja! Auch morgens zum Frühstück scheint es hier besser zu schmecken als bei den diversen Nachbarn. 400g mittelgutes Naßfutter sind keine Seltenheit! Wir reden von einer Frühstücksportion für eine Katze.

 

 

Joschi

Joschi, die Schlaftablette, gehörte unseren Nachbarn, aber da gefiel es ihm wohl nicht. Er war immer bei uns und hat sich gaaanz langsam, wie es seine Art ist, einen Platz am Napf und in unseren Herzen ergattert. Gibt ja hier auch besseres Futter. Die Nachbarn sind übrigens neulich weggezogen — ohne sich noch mal nach Joschi zu erkundigen.
Joschi ist wirklich ein ganz armer Wurm. Er wurde geschlagen und getreten, Anfang 2007 hat jemand versucht, ihn zu vergiften, und Struvitsteine hat er außerdem noch. Joschi ist durch die Mißhandlungen geistig behindert, aber er ist der liebste Kater, den ich je hatte. Leider schläft er sehr viel.